SchulCommSy SH

SchulCommSy SH ist die schleswig-holsteinische Landeslösung zur webbasierten Kommunikation und Zusammenarbeit in der Schule. SchulCommSy kann von allen Schulen Schleswig-Holsteins in der Schulorganisation und im Unterricht genutzt werden. Es entstehen keine Kosten.

SchulCommSy bieten die Möglichkeit innerhalb von geschlossenen Räumen miteinander zu kommunizieren, um z.B. Termine zu verwalten, Ankündigungen zu veröffentlichen, Materialien zu sammeln oder Diskussionen zu führen. Das wichtigste Einsatzszenario von SchulCommSy ist derzeit das „Virtuelle Lehrerzimmer“.

Die Einführung von SchulCommSy wurde durch das ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein) von Anfang an beratend begleitet und als Folge liegen die erforderlichen datenschutzrechtlichen und organisatorischen Dokumente für die Schulleitungen vorbereitet vor. Denn was oft nicht bedacht wird: DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), Landesdatenschutzgesetz (LDSG) und SchulDSVO (Schul-Datenschutzverordnung) bedingen gemeinsam, dass dem schulischen Einsatz von Onlinesystemen eine datenschutzrechtliche Betrachtung und ggf. Dokumentation vorausgehen muss, die durch die Schulleitungen durchzuführen ist. Dies kann sich sehr aufwändig gestalten. Die Einsatz von SchulCommSy sorgt hier für eine deutliche Entlastung.

Das IQSH bietet sowohl Beratungen als auch Schulungen für SchulCommSy an und steht langfristig als Anprechpartner zur Verfügung. Insbesondere die Beratung, in der im Vorwege vor Ort in der Schule gemeinsam ermittelt wird, wie eine Schule Kommunikationsprozesse in SchulCommSy am besten abbilden kann, hat sich als relevant erwiesen. Dazu zählt auch, die Grenzen des Systems aufzuzeigen. Nur wer die Stärken und Schwächen kennt, kann SchulCommSy letztlich gewinnbringend einsetzen.

Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. --> schulcommsy@bildungsdienste.landsh.de




Austausch von Gutachten über SchulCommSy jetzt zulässig

Laut der bisherigen Dienstanweisung und Nutzungsordnung für SchulCommSy war es bisher nicht zulässig, besonders schützenswerte personenbezogene Informationen zu verarbeiten. Hierbei handelt es sich z.B. um Gesundheitsdaten oder um Daten über die rassische und ethnische Herkunft. Diese Einschränkung ergibt sich aus der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) sowie der SchulDSVO (Schul-Datenschutzverordnung) und gilt in der Regel für alle internetbasierten Kommunikationsplattformen, die derzeit in Schule eingesetzt werden.

Dies führt insbesondere für Förderzentren zu der Situation, dass z.B. Gutachten außerhalb der Infrastruktur des Landesnetzes ausschließlich über den Mobilen-Datensafe weitergegeben werden dürfen, da diese Dokumente Gesundheitsdaten beinhalten. Dies erschwert die gemeinsame Arbeit an den Dokumenten, da die Kolleginnen und Kollegen eines Förderzentrums zum Teil nur selten zusammenkommen.

Im Rahmen der Überarbeitung der Dienstanweisung und Nutzungsordnung für den schulischen Einsatz von SchulCommSy, die durch DSGVO und Änderungen der SchulDSVO erforderlich war, konnte nun eine Lösung für dieses Problem gefunden werden. Gemeinsam mit dem für die öffentlichen Schulen bestellten Datenschutzbeauftragten wurde ein Vorgehen definiert, das es den Schulen ab sofort ermöglicht, Gutachten über SchulCommSy-Räume auszutauschen. Ein entsprechender Passus wurde in die aktualisierte Dienstanweisung und Nutzungsordnung übernommen (Download). Das genaue Vorgehen können Sie sich in dem folgenden folgenden Video ansehen oder hier nachlesen. Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie bitte an schulcommsy@bildungsdienste.landsh.de.

 

 




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